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Militärputsch in Myanmar: Aung San Suu Kyi ruft zu Protesten auf | DW Nachrichten
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Militärputsch in Myanmar: Aung San Suu Kyi ruft zu Protesten auf | DW Nachrichten

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Das Wahlergebnis der zweiten freien Wahl in Myanmar scheint zu viel für die Militärs in Myanmar gewesen zu sein: Aung San Suu Kyi Partei NLD hatte bei der Parlamentswahl im letzten November mit 83% einen Erdrutschsieg gefeiert. Am gestrigen Sonntag sollte die neue Regierung erstmals tagen, am Montag das Parlament zu seiner ersten Sitzung zusammenkommen - beides hat das Militär mit dem Putsch verhindert.
Ausnahmeszustand in Myanmar. Sie wurde außer Gefecht gesetzt, festgenommen. Die De-Facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sowie der Präsident und weitere Mitglieder der Regierungspartei.
Der Grund soll Wahlbetrug sein. Das behauptet die Armee und entmachtet die demokratisch gewählte Regierung über Nacht. Für ein Jahr ist nun Oberbefehlshaber Ming Aung Hlaing an der Macht. Das berichtet der militäreigene Sender.
Die Partei Nationale Liga für Demokratie, kurz NLD, unter der Staatsrätin Aung San Suu Kyi hatte bei der Parlamentswahl im September die absolute Mehrheit im Parlament gesichert. Aung San Su Kyi - das Gesicht der Demokratiebewegung, die während der Militärdiktatur jahrelang unter Hausarrest stand, ging als eindeutige Siegerin hervor.
Eine herbe Niederlage für die Militär-Junta. Dennoch ist die Armee mit 25 Prozent der Parlamentssitze vertreten. Den Einfluss sicherte sie sich 2008 - festgelegt in der Verfassung.
Doch darin steht auch, nur der Präsident darf den Notstand verhängen.
Nach einem Jahrzehnt der Demokratisierung ruft die Entmachtete über Verbündete dazu auf, "sich dem Militärputsch voll und ganz zu widersetzen und sich entschieden dagegen zu wehren."
In Myanmar wurden Telefonleitungen und Internet gekappt, das Staatsfernsehen sendet Propagandafilme der Armee.
In der Hauptstadt Naypyidaw patrouilliert das Militär. Beweise für den von der Armee behaupteten Wahlbetrug haben sie nicht vorgelegt.
Panikkäufe in Yangon im Süden des Landes, Menschenschlangen vor den Bankautomaten. Die Lage in Myanmar spitzt sich zu.
In Bangkok protestieren Anhänger von Aung San Suu Kyi. Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei. Auch in Japan fordern Hunderte die Freilassung der De-Facto Regierungschefin.


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